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Eingetaucht und berührt. Beobachtet und gefühlt. Gemalt und gestaunt. Jeder Goldkrümel löste ein „Pling“ im Raum aus und der Raum füllte sich mit Energie …

Wenn ein Rendezvous so wunderbar intensiv und voller Auseinandersetzung war, dass es im Nachklang immer noch Freude bereitet, dann war das wohl eine besondere Begegnung. Und nach unserem Wochenende mit Gustav Klimt und den goldenen Spuren, die er, aber auch wir hinterlassen haben, lässt sich genau dies sagen: FREUDE!

Klimt schuf den Beethoven-Fries im Wiener Secessionsgebäude und den wundervollen Stoclet-Fries in Brüssel – in der Akademie Leonardo ist nach dem letzten Workshop-Wochenende ein weiterer Fries entstanden:

        

 

Der Oktober startete mit einem ganz besonderen Herbstworkshop! Den Auftakt unserer Spurensuche bildete eine Kurzreise nach Paris mit den Stationen Musée d’Orsay, Musée de l’Orangerie und das Centre Pompidou.

 

Unter der Ideenführung von Gerd Krenckel wurden intensiv Struktur, Farbe und Pinselduktus von Monet, Van Gogh, Bonnard und Picasso in Augenschein genommen. Untersucht wurden die Gefüge, Maserungen sowie Hauptbestandteile der Matrizen der besagten Künstler, um diese anschließend in den Ateliers der Akademie Leonardo malerisch neu zu simulieren. Dabei ging es nicht und das Kopieren ihrer Bilder, sondern um Spurensuche, Einfühlung und Findung. Durch die direkte Betrachtung vor Ort entdeckten wir sehr viele Unterschiede und dennoch gleiche Impulse. So starteten die Workshop-Teilnehmer in die praktische Phase des Erkennens im eigenen Tun. Erste Analysen und Entdeckungen führten die „Bildprofiler“ über komplexe Bilderspuren zu neuen Inspirationsebenen. Eine absolut neue Herangehensweise und Arbeitsweise mit der sich die Malerei noch kreativer und bewusster durchdringen lässt.

 

Gespannt verfolgen wir in den freien Kursen den malerischen Prozess und welchen Herausforderungen sich die Teilnehmer weiterhin stellen werden.

 

   

Ein besonderer Workshop inspirierte Yoga- und Malenthusiasten.
Wirkung und Inspirationen durch Farben, Körperwahrnehmungen und Bewusstseinserfahrungen.

Janin Lechner und Gerd Krenckel führten am Wochenende die Teilnehmer zu ihren schöpferischen Quellen.
„Eine hervorragende Kombination“, bewerteten die inspirierten Mitwirkenden.
Yoga und Malen flossen harmonisch ineinander und die Zeit wurde angefüllt mit inniglichen und faszinierenden Schöpfungsimpulsen.
Alle verließen am Ende des Workshops die Akademie mit einem Lächeln auf den Lippen.
„Our mind must be silent and quiet but our heart must be full of an ardent inspiration.“

    

„The snake that does not peel is destroyed“

Mit diesem Zitat Nietzsches eröffneten Gerd Krenckel und Alina Ide am 13. Dezember auch geistig die neugestaltete Akademie Leonardo. In ihrer Rede reisten sie mit dem Publikum durch die verschiedenen „Häutungen“ der Akademie bis hin zu dieser bislang letzten, die nach 5 Monaten work in progress durch das Leonardoteam nun coram publico ist. Die Veränderungen im Innenausbau – Raumbegrenzungen wurden geöffnet, ein neuer Raum geschaffen und die Lichtsituation weiter optimiert – und der damit einhergehende Strukturwandel wurden an dem Abend für neue und bekannte Besucher der Akademie sicht- und erlebbar. In der Leonardo-Galerie wurden ausgesuchte Arbeiten aus dem Konzeptworkshop „Kinderportraits“ von 2016 vorgestellt – sie zeigen Prozessphasen des Wachsens und Werdens, in ihrer Leichtigkeit des fließenden Ausdrucks einem Fluidum gleich, und fügten sich somit ganz wunderbar ein in die Präsentation des Öffnungskonzeptes der Akademie. Einige aktuelle Arbeiten der Auszubildenden ergänzten die Bilderschau und komplettierten das leonardesque „Jetzt“.

Begleitet von Musik aus dem neuen „Soundturm“ und erfrischt von ein paar Drinks sowie veganen Snacks dehnte sich die gute Laune aus – vielen Dank für den anregenden Abend!               

Dieser Workshop hat auch mich inspiriert.

Ich steige gerade von einer wunderbaren Workshop-Wolke hinab, die mich gestern und heute durch Herbstlandschaften getragen hat. Flächig-fleckhaft sehe ich die 7 Teilnehmer malen, Farbe walzen, zeichnen und abklatschen, sehe die konzentrierten Gesichter über ihren Blättern, lausche dem Geräusch, wenn Papier von der noch feuchten Linoldruckfarbe gezogen wird, höre Steffi Fragen beantworten… Am schönsten sind diese Momente, wenn alle eingetaucht und versunken sind, offen für etwas Neues, vertieft im Prozess.

Gestartet sind wir mit einer malerischen Umsetzung einer Landschaft, aufgelöst in ihre Bestandteile von Licht und Farbe, Fleck für Fleck entstanden wunderschöne Übersetzungen von Herbst. Wie im Fluge wurde der Morgen zum Mittag und zum Nachmittag – und statt mit dem Pinsel entstanden nun Farbflächen über Frottage und Abklatsch, wurden erste Linienexperimente mit der Monotypie gemacht. Am Sonntagmorgen schauten wir uns die am Tag zuvor entstandenen Blätter an und weiter ging es – für jeden individuell: sowohl neue, ganz frische Blätter entstanden als auch weitere „Drucke“ auf bestehenden Hintergründen. Da schauten wir auf Fragmente und Momente des Zerfalls, „Nebenprodukte“, und plötzlich, manchmal sehr überraschend, fügten sich Elemente des Zufalls zu einer wunderbaren Komposition zusammen. Nichts festhalten, alles zulassen. Gar nicht so einfach und dann wunderbar befreiend kann es sein, im Prozess zu bleiben und den Moment zu genießen.

Ja, dieser Workshop hat auch mich inspiriert.

Ich freue mich auf weitere!

(written by) Alina am Sonntag, 5. November

Unsere heutigen News vom Zwei-Tages-Workshop „Schippern auf der Elbe“: Am Beginn (Samstag) stand die Fahrt auf dem Ewer Frieda von Finkenwerder bis Schweinesand. Es war fast windstill, doch auch der eher leichte, leise Wellengang auf der Elbe führte zu einem Floating unserer Wahrnehmung; Farbspiegelungen im Licht der Sonne auf Wasser, Landschaft und Watt, Ebbe und Flut und die Bewegung in der Stille – all diese Elemente inspirierten die Teilnehmer sehr mitzuschwingen und meditativ einzutauchen in das Registrieren von Linienbündelungen wie Notizen zu einer geschriebenen Landschaft. 7 Stunden auf der Elbe beruhigten und erfüllten jeden von uns wahrzunehmen, was Landschaft außen und innen macht mit uns.
Der zweite Tag: Ausgangspunkt war der Hirschpark an der Elbe, danach saßen wir am Fähranleger Blankenese. Unsere Insel vom Tag zuvor wurde von einem anderen Standpunkt gesehen, eingefühlt und skizziert ohne Anspruch auf Nähe zum Äußeren. …es ging um die Landschaft in uns und ihre Spiegelung im Außen.
Epilog des Workshops: Letzter Blick auf „unser Motiv“ von einem erhöhten Standpunkt von den Treppen des Bauersweg in Blankenese. Was schon jetzt sich verändert hat: Statt flüchtigen Fragmenten werden die Landschafteindrücke zu Details auf unserer inneren Landkarte…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Wochenende den 2. & 3. September 2017 fand unter der Leitung von Steffi Sternberg und Marco Scanga der Workshop zum Thema Acrylmalerei statt.

 

 

 

 

 

Acryl ist das Medium unserer Zeit. Ihre Leuchtkraft und ihr unkomplizierter Charakter laden ein, Farbwirkungen und Bildaufbau zu erforschen.
Malerisches Basiswissen, Essenzen wie das flächig-fleckhafte Prinzip und das Erkunden von Bildräumen und spielerische Experimente wurden vorgestellt.
Dafür gab es 5 Sterne auf Facebook und im Kommentar „Ein toller Workshop mit super „Lehrern“!
Hat richtig Spaß gemacht und macht absolut Lust auf weiter malen.

Der Workshop „Fresco“.
Asaf Shad und Marco Scanga zeigten anschaulich wie eine Wandmalerei entsteht. Bilder, die die Zeit überdauern, herrlich leuchtend von den ersten Schichten, der Vorbereitung des Malgrundes, bis hin zum fertigen Fresko. Ziel des Workshops war es, handwerkliches Wissen und malerische Hintergründe einfach und mit Freude zu vermitteln!
Wieder einmal eine Möglichkeit kreatives Handwerk für eine Wandgestaltung einzusetzen.
Der besondere Charme der Farbwirkung ist gerade deshalb so beliebt weil es eine gewisse Leichtigkeit durch eine poröse, pastellige Anmutung an der Wand impliziert. Gemalt wurde auf extra dafür angefertigten Bildträgern die mit speziellen Kalk- und Gipsgründen präpariert wurden. Eine spannende Arbeitsweise zog sich durch ein sonniges Wochenende.

 

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Mit chemischen Reaktionen kennt sich das südafrikanische Unternehmen Sasol vermutlich gut aus – der integrierte Energie- und Chemiekonzern ist einer der weltgrößten Hersteller synthetischer Kraftstoffe. Am Mittwochabend kamen 10 Mitarbeiter auf dem Phoenixhof zusammen, um in ihr Firmenevent in der Akademie Leonardo einzutauchen. Allein die Kittel, die übergestreift wurden, blieben weiß – ansonsten wurde der Abend sehr bunt – oder auch polychrom – und die Sasol-Mitarbeiter probierten sich mit Acryl, Pinsel, Frottage und Abklatsch aus. Begleitet von den Akademie-Dozenten Melli, Chris und Marco wurde einmal ganz neu experimentiert, in angeregt-entspannender Atmosphäre und mit Verköstigung durch unseren Nachbarn, das Restaurant „Atlas“. Und obwohl es explizit nicht darum ging, „etwas zu erreichen“, können sich die Ergebnisse sehen lassen: die Power und Freude des Abends sind hier sicht- und fühlbar.

Wenn auch Sie für Ihr Firmenevent eine erfrischende Alternative suchen, kontaktieren Sie uns einfach – wir machen Ihnen gern ein stimmiges Angebot!

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Das Jahr 2016 endet mit dem Workshop/Block mit dem Leitfaden zu Kinderportraits.
Von Kitsch zu Kunst ist es nur ein schmaler Grat bei einem Kinderbild und genau zwischen diesen Polen mäandert es durch die Kunstgeschichte.
Loslösen von der zu gegenständlichen akademischen Arbeitsweise und direkt an den Ausdruck sich heranzuarbeiten, war Motto, über experimentelle Arbeitsverfahren. Dadurch entstand eine Loslösung von strengen Mustern und ließ der freien Kunst einen breiteren Radius, oder einfach gesagt, Freiheit in der Abbildung von zu klischierten Vorbildern dieses Genres, provoziert die Kreativität.

Da angekommen, wurde der Workshop zu einem fließenden Mal- und Zeichenprozess.
Kreativität, Konzentration und Spaß breiteten sich in den 8 Tagen in den Ateliers der Akademie aus.
Wieder mal ein sehr gelungener Workshop, dessen Spuren in den Freien Kursen weiter verfolgt werden.

Nicht versäumen, schon jetzt das Workshop-Programm 2017 anzufordern!

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